Baumaßnahme:
Neubau eines Geschäftshauses in Heidenheim

Bauort:
Heidenheim , Ecke Karlstraße / Kurt-Bittel-Straße

Zeitraum der Bearbeitung:
2002 bis 2004

Art der geleisteten Arbeit:
Aufstellen der statischen Berechnung und des Wärmeschutznachweises, Erstellung der Ausführungsplanung .

Kurzbeschreibung der Konstruktion:

Das Geschäftshaus in Heidenheim ist auf 7 Etagen mit ca. 48.400 m² Gesamtnutzfläche in Verkaufs- und Büroräume, einer Einkaufsmall und einem Parkgeschoß unterteilt. Die Geschoßhöhen betragen dabei ca. 3,30 m bis 6,60 m.

Das Gebäude wurde als ein Stahlbetonskelettbau mit folgenden Bauteilen geplant.

Stahlbetondecken als Flachdecken(h = 30 cm) mit Stützenkopfverstärkungen (a/b/h = 160/160/50 cm) auf Stahlbetonstützen mit einem Regelraster von 8,0 x 8,0 m und Stahlbetonwänden.

In Sonderbereichen mit größeren Spannweiten (bis zu 15,00 m) und/oder mit zusätzlichen Abfangelasten (z.B. über der Anlieferung) sind breite Unterzüge mit einer Höhe von bis zu 1,50 m zum Einsatz gekommen.

Im 3. und 4. Obergeschoß sind aus Gewichtsgründen bei ähnlichen Stützenrastern auch andere Systeme (Decke - UZ) zum Einsatz gekommen. Die Dachdecken über dem 4.OG im Bauteil 1 und 2 wurden als Stahlkonstruktionen (Trapezblech auf Stahlträger) ausgeführt.

Gründung als elastisch gebettete Platte (h = 50 cm) mit Verstärkungen unter den Stützen. (max. Gründungslast ca. 8000 KN)

Die Gründungssohle, die UG Außenwände sowie Deckenbereiche über TG und dem 1.OG wurde als WU- Konstruktion geplant und ausgeführt.

Die 3 Bauabschnitte wurden durch Dehnungsfugen getrennt. Zusätzlich wurde der 2. Bauabschnitt bei einer maximalen Länge von 95 m durch eine weitere Dehnungsfuge unterteilt. Die 4 Deckenabschnitte wurden durch Stahlbetonwände horizontal ausgesteift. Bei einem mittleren Abschnitt wurden die Decken über EG und 1.OG durch die Deckenöffnungen der Mall ungünstig von den aussteifenden Wänden abgeschnitten. In diesen Bereichen kamen horizontale Schubknaggen zu den Nachbarbereichen zum Einsatz.
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