Baumaßnahme:
Modernisierung des Verwaltungsgebäudes der E.ON

Bauort:
Hannover, Treskowstraße 5

Zeitraum der Bearbeitung:
Modernisierung 2006 bis 2008
Das Verwaltungsgebäude der E.ON Tresckowstr.5 in Hannover wurde 1973/74 als Hauptverwaltung der ehemaligen Preussen-Elektra von uns erstellt. Die Leistungen zur Tragwerksplanung wurden von unserem Büro erbracht.

Kurzbeschreibung der bestehenden Konstruktion:
Das bestehende Verwaltungsgebäude der E.ON ist auf 11 Etagen in
Büro-, Seminar-, Technik- und Lagerräume sowie Cafeteria und Kantine unterteilt. Die Geschoßhöhen betragen dabei ca. 3,50 m bis 5,50 m.

Das Gebäude wurde als ein Stahlbetonskelettbau mit folgenden Bauteilen geplant:

Stahlbetondecken zumeist als Flachdecken mit unterschiedlichen Stärken auf Stahlbetonstützen mit unterschiedlichen Rastern und Stahlbetonwänden.

Im Luftgeschoss wurden die Stützenlasten aus den Obergeschossen auf das Raster des Erdgeschosses bis Untergeschoss (7,20x7,20) mittels eines Trägerrostes (Balkenhöhe 1,60 m) abgefangen.

Die Gründung erfolgte über einen Balkenrost mit untenliegender starken Platte und Balken als Überzüge. Als Nutzungsebene wurde über die Überzüge eine dünnere Decke gelegt.

Das bestehende Gebäude wurde durch 2 zentral gelegene Kerne und mehrere zusätzliche Stb.-Treppenhäuser horizontal ausgesteift.

Die kompletten statischen Unterlagen (Statik, Positionspläne, Schal- und Bewehrungspläne) zu der bestehenden Rohbaukonstruktion sind in unserem Haus vorhanden.

Modernisierung
Art der geleisteten Arbeit:
Aufstellen der statischen Berechnung, Erstellung der Ausführungsplanung

Um- und Neubauarbeiten:
Im Zuge der Bauarbeiten wurde das gesamte innere Gebäude einschließlich der technischen Anlagen modernisiert. Insbesondere waren folgende Arbeiten mit Einfluß auf tragende Elemente geplant.

1. Abriss von tragenden Wänden im 7.OG
2. Deckendurchbrüche für 8 neue Lüftungsschächte vom Luftgeschoss bis zum 7.OG (Größenordnung DD ca. 1,00x1,00 m)
3. Umgestaltung der Verbindung zwischen EG und TG; Abriß und Neubau einer Treppenanlage sowie Umgestaltung der zugehörigen Deckenöffnung (Abriss Decke 20 m² , Neubau Decke 70 m²)
4. Neubau einer Cafeteria im EG auf dem Terrassengeschoss mit freitragender Treppe zwischen dem TG und EG.

Der Umfang der Bauantragsstatik betrug 2 Aktenordner (ca. 900 Seiten) mit Neuberechnungen bzw. Kontrollrechnungen zum Bestand. Die Neuberechnung wurde durch 2 Aktenordner mit Ausschnitten aus der Bestandsstatik sowie Schal- und Bewehrungsplänen des Bestandes als Anlage ergänzt.

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